Foto: Universität Passau

Internationale Hochschulkooperationen

Internationale Hochschulzusammenarbeit ist grundlegender Bestandteil von Lehre und Forschung an deutschen Hochschulen. Sie stärkt ferner die interkulturellen Kompetenzen der Studierenden und Lehrkräfte und trägt zugleich zur Profilierung der deutschen Hochschulen und des deutschen Hochschulsystems in der Welt bei.

Hier finden Sie tagesaktuelle Informationen zu den mehr als 33.000 Vereinbarungen deutscher Hochschulen mit Partnereinrichtungen in rund 150 ausländischen Staaten.

Die Übersicht bietet Ihnen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten im Rahmen bestehender Kooperationsbeziehungen, die das gesamte Spektrum der wissenschaftlichen Disziplinen umfassen.

Deutsche Hochschulen

Rund 300 deutsche Hochschulen sind mit Hochschulen und anderen Einrichtungen im Ausland partnerschaftlich verbunden.
Hier finden Sie die deutschen Hochschulen und ihre internationalen Partnerinstitutionen.

Deutsche Hochschulen

Bundesländer

Die 16 Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland sind für die staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen zuständig.
Hier finden Sie die Kooperationen der deutschen Hochschulen durch Verknüpfung von verschiedenen Suchkriterien.

Kooperationen nach Bundesländern

    Welche Kooperationsaktivitäten finden statt?

  • Internationale Mobilität: Austausch von Studierenden, Austausch von Doktoranden, Austausch von Lehrenden, Austausch von Forschenden und Austausch von Verwaltungspersonal
  • Internationale Lehrkooperation: gegenseitige Anerkennung von Studienleistungen, integrierte Studienabschnitte an der Partnereinrichtung, gemeinsame Studienprogramme, gemeinsame Abschlüsse (joint degrees), Doppelabschlüsse (double degrees)
  • Internationale Forschungskooperation: Forschungsvorhaben, Graduiertenschulen, Konferenzen, Publikationen
  • Internationale Zusammenarbeit bei institutioneller Entwicklung: Erfahrungsaustausch über institutionelle Entwicklung, Weiterbildung von Hochschulangehörigen, Kooperation der Hochschulrechenzentren und der Hochschulbibliotheken

Studierendenmobilität als Herzstück internationaler Hochschulzusammenarbeit

Die incoming- und outgoing-Mobilität von Studierenden ist ein wesentlicher Bestandteil der Hochschulkooperation. Um die Qualität der Betreuung der internationalen Studierenden an den deutschen Hochschulen zu sichern und stetig weiter zu verbessern, haben die Hochschulrektorenkonferenz und der Deutsche Akademische Austauschdienst den Nationalen Kodex für das Ausländerstudium an deutschen Hochschulen ins Leben gerufen.

Der Nationale Kodex legt erstmals gemeinsame Mindeststandards für die Bereiche Information und Werbung, Zulassung, Betreuung und Nachbetreuung fest. Internationale Studienbewerber können sich auf die Einhaltung der Standards verlassen. Der Kodex wurde 2009 von der HRK-Mitgliederversammlung verabschiedet. Als freiwillige Selbstverpflichtung können HRK-Mitgliedshochschulen dem Kodex beitreten.

Ausländische Hochschulen

Die deutschen Hochschulen kooperieren mit über 5.400 Partnereinrichtungen weltweit, überwiegend mit Hochschulen aber auch mit außeruniversitären Einrichtungen.
Hier finden Sie die ausländischen Partnereinrichtungen und ihre deutschen Partnerhochschulen.

Ausländische Hochschulen

Staaten

Die deutschen Hochschulen kooperieren mit Partnereinrichtungen in über 150 Staaten.
Hier finden Sie Kooperationen, die mit Partnereinrichtungen in einem bestimmten Staat bestehen.

Kooperationen nach Staaten

Hochschulprojekte im Ausland - Element internationaler Hochschulkooperationen

Seit einigen Jahren engagieren sich deutsche Hochschulen im Rahmen von internationalen Hochschulkooperationen verstärkt beim Aufbau von Studienangeboten, Fakultäten und Hochschulen im Ausland. Angebote transnationaler Bildung (TNB) gewinnen dadurch an Gewicht in den institutionellen Internationalisierungsstrategien.

Im Jahr 2013 verabschiedete die HRK-Mitgliederversammlung den Kodex für deutsche Hochschulprojekte im Ausland. Der Kodex beinhaltet qualitative – akademische und ethische – Mindestanforderungen, die für deutsche Hochschulprojekte im Ausland gelten und sowohl von den deutschen Hochschulen als auch von ihren ausländischen Partnern eingehalten werden sollen.

Mit dem freiwilligen Beitritt zum Kodex positionieren sich die Hochschulen als qualitätsbewusste und interkulturell sensible Partner im globalen Wettbewerb um attraktive Bildungsangebote.

Statistik

Rund 300 deutsche Hochschulen unterhalten Kooperationsbeziehungen zu über 5.400 Partnereinrichtungen in rund 150 Staaten.
Hier finden Sie tagesaktuell Zahlenübersichten über die bestehenden Beziehungen.

Statistik

www.internationale-hochschulkooperationen.de

Als Teil ihres Serviceangebotes stellt die Hochschulrektorenkonferenz Informationen zu den internationalen Kooperationen deutscher Hochschulen bereit. Die Angaben werden von den einzelnen Hochschulen regelmäßig aktualisiert.

Bei den eingetragenen Hochschulkooperationen handelt es sich in der Regel um schriftliche Vereinbarungen zwischen den Hochschulleitungen. Dazu gehören auch Verträge über die internationale Zusammenarbeit im Rahmen von Erasmus+. Die Zusammenarbeit mit Partnereinrichtungen im Ausland kann auch schriftlich oder mündlich durch einzelne Fakultäten, Fachbereiche, Institute oder Lehrstühle verabredet werden.
Langfristig geschlossene Hochschulpartnerschaften werden häufig durch zeitlich befristete Arbeitsprogramme von zwei bis fünf Jahren Dauer ergänzt.

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